Elberfelder (1871) / Roemers / Kapitel 5
Elberfelder (1871) · chapter 5
1 D a wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott(Eig. Gott gegenüber) durch unseren Herrn Jesum Christum,
2 durch welchen wir mittelst des Glaubens auch Zugang haben(Eig. erhalten haben(und noch besitzen)) zu dieser Gnade,(O. Gunst) in welcher wir stehen, und rühmen uns in der(O. auf Grund der,über die) Hoffnung der Herrlichkeit Gottes.
3 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der(W. in den) Trübsale,(O. Drangsale; Drangsal) da wir wissen, daß die Trübsal(O. Drangsale; Drangsal) Ausharren bewirkt,
4 das Ausharren aber Erfahrung,(O. Bewährung) die Erfahrung(O. Bewährung) aber Hoffnung;
5 die Hoffnung aber beschämt nicht, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, welcher uns gegeben worden ist.
6 Denn Christus ist, da wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben.
7 Denn kaum wird jemand für einen Gerechten sterben; denn für den Gütigen möchte vielleicht jemand zu sterben wagen.
8 Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, daß Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.
9 Vielmehr nun, da wir jetzt durch sein Blut(O. in seinem Blute, d. h. in der Kraft desselben) gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn gerettet werden vom Zorn.
10 Denn wenn wir, da wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, viel mehr werden wir, da wir versöhnt sind, durch sein Leben(O. in seinem Leben, d. h. in der Kraft desselben) gerettet werden.
11 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes(W. in Gott) durch unseren Herrn Jesum Christum, durch welchen wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.
12 Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen, und durch die Sünde der Tod, und also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil(Eig. auf Grund dessen, daß) sie alle gesündigt haben;
13 (denn bis zu dem Gesetz war Sünde in der Welt; Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn kein Gesetz ist.
14 Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Moses, selbstüber die, welche nicht gesündigt hatten in der Gleichheit derÜbertretung Adams,(Vergl. Hos. 6,7) der ein Vorbild des Zukünftigen ist.
15 Ist nicht aber(O. Nicht aber ist) wie dieÜbertretung also auch die Gnadengabe? Denn wenn durch des EinenÜbertretung die Vielen gestorben sind, so ist vielmehr die Gnade Gottes und die Gabe in Gnade, die durch einen Menschen, Jesum Christum, ist, gegen die Vielenüberströmend geworden.
16 Und ist nicht(O. Und nicht ist) wie durch Einen, der gesündigt hat, so auch die Gabe? Denn das Urteil(O. das Gericht) war von einem(d. h. von einer Sache oder Handlung) zur Verdammnis, die Gnadengabe aber von vielenÜbertretungen zur Gerechtigkeit.(O. Rechtfertigung)
17 Denn wenn durch dieÜbertretung des Einen der Tod durch den Einen geherrscht hat, so werden vielmehr die, welche dieÜberschwenglichkeit der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesum Christum);
18 also nun, wie es durch eineÜbertretung gegen alle Menschen zur Verdammnis gereichte, so auch durch eine Gerechtigkeit gegen alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens.
19 Denn gleichwie durch des einen Menschen Ungehorsam die Vielen in die Stellung von Sündern gesetzt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen in die Stellung von Gerechten gesetzt werden.
20 Das Gesetz aber kam daneben ein, auf daß dieÜbertretungüberströmend würde. Wo aber die Sündeüberströmend geworden, ist die Gnade nochüberschwenglicher geworden,
21 auf daß, gleichwie die Sünde geherrscht hat im Tode,(d. h. in der Kraft des Todes) also auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesum Christum, unseren Herrn.